Wombats bleiben auf Erfolgskurs

TG Herford 2 - FC Stukenbrock Wombats 43 : 75 (10:19; 11:15; 11:24; 11:17)

Auch im dritten Spiel der Rückrunde bleiben die Wombats ungeschlagen und festigen den zweiten Tabellenplatz. Gegen die TG aus Herford brauchte es jedoch eine kurze Anlaufzeit, um diesen Sieg in trockene Tücher zu packen.

Für das Rudel starteten Thomas, Paul, Philip, Robin und Pascal. Der Start erwischte uns jedoch kalt. Inenrhalb der ersten drei Minuten kassierten wir einen 9:0-Lauf (davon 2 Dreier). Wir waren leider zu wenig präsent und es fehlte uns im Abschluss die nötige Konsequenz. Herford legte also gut vor und wir mussten uns erstmal berappeln. Das gelang uns ziemlich überzeugend und so drehten wir mit einem 19:0-Lauf das Spiel zu unseren Gunsten. Herford traf zum Viertelende noch einen Freiwurf und mit 10:19 ging es ins 2te Viertel.

Wir waren endlich im Spiel angekommen und wir setzten unsere gute Spielweise fort. Mit einem 11:3-Lauf setzten wir uns auf 30:13 ab (16. Minute). Die letzten Minuten des Viertels gehörten dann Herford und sie verkürzten ihren Rückstand zur Halbzeit auf 13 Punkte. Bis dahin konnte der Coach bereits alle Spieler mit Spielzeit versorgen.

©Carina Teckentrup, Westfalen Blatt, Nate Saavedra beim No-Look-Pass, Archivbild
Nach der Halbzeit machten wir den Sack endgültig zu. Ein 18:4-Lauf sorgte für eine 27 Punkte-Führung (25.). Das war unsere beste Phase des Spiels. Auch hier konnten wir gut rotieren, ohne, dass es einen Bruch im Spiel gab. Die letzten fünf Minuten des Viertels waren ausgeglichener, wir konnten Herford jedoch weiterhin auf Abstand halten. Mit 32:58 ging es ins letzte Viertel.

In den ersten sechs Minuten des letzten Viertels kam Herford wieder besser ins Spiel. Insbesondere von außen wurden sie treffsicherer und schenkten uns drei Dreier (von insgesamt 8 im Spiel) in Folge ein. In der Schlussphase drehten wir aber wieder auf und sorgten mit einem 10:0-Lauf für den 43:75 Endstand.

Coach André war bis auf die ersten Minuten sehr zufrieden mit dem Spiel. Wir kamen immer besser rein und haben keins der Viertel verloren. Die Spielzeit konnte unter alle 12 Spieler ausgeglichen verteilt werden und fast alle Spieler haben gepunktet, vier davon sogar zweistellig.

Wir sind in einer guten Ausgangslage für das kommende Spitzenspiel am 19.01. Das Rudel empfängt zuhause den Tabellenführer TuSpo Rahden. Mit einem Sieg können wir die Tabellenspitze zurückerobern. Das Team ist motiviert genug für die bevorstehende Aufgabe. Wir werden uns intensiv auf das Spiel vorbereiten und hoffen wieder auf einen guten lautstarken Support von den Rängen.

Das Scoring:
Robin Formanski 15 (1/1 Freiwürfe, 2 Dreier)
Paul Dreßler 12 (2/4)
Marvin Hanke 12 (0/2, 2 Dreier)
Nathaniel Saavedra 10 (0/2)
Philip Snelting 7 (2/2, 1 Dreier)
Sebastian Goebel 6
Thomas Poloczek 3 (3/4)
Moritz Pohlmann 3 (1/2)
Hans-Werner Schapansky 3 (1/2)
Sebastian Wanzke 2
Bleron Gela 2
Pascal Lideck

Wir trafen 10/19 Freiwürfe (52,63 %) und wir begingen 17 Fouls.

Bei Herford überzeugten:
#7 Pappas mit 16 Punkten und
#8 Rominski mit 14 Punkten.

Herford traf 7 von 17 Freiwürfen (41,17 %) und sie begingen 21 Fouls.

Big Points im Spitzenspiel

FC Stukenbrock Wombats - RW Kirchlengern 1 58:50 (17:10; 15:14; 16:12; 10:14)

Im Topspiel gegen den Tabellendritten präsentierte sich das Rudel mit einem voll besetzten Kader vor mehr als 50 Zuschauern. Kirchlengern trat ersatzgeschwächt mit nur sechs Spielern an, sie hatten jedoch auch nur drei Niederlagen auf dem Konto und waren nicht zu unterschätzen.

Mit Paul, Marvin, Nate, Moritz und Philip in der Starting Five wollten wir schnell spielen und den Gegner müde machen. Doch es begann ziemlich zäh. Mit einem Handball-Zwischenstand 2:3 in den ersten fünf Minuten war die Unruhe auf beiden Seiten anzumerken. Beide Teams waren im Korbabschluss angespannt und kamen noch nicht richtig ins Spiel. Es dauerte, bis der Wombats-Motor ins Laufen kam. Erst durch sieben Punkte in Folge von Paul Dreßler setzten wir uns ab und wurden spielbestimmend (11:3; 7. Minute). Das war dann auch ein Weckruf für die Gäste, die ebenfalls besser ins Spiel fanden. Schlussendlich gingen wir mit 17:10 ins zweite Viertel.

Hier kam es zu einer offenen Partie. Kirchlengern hielt weiter mit und wir schafften es nicht, uns weiter abzusetzen. Bis zur 17. Minute hielten wir einen knappen 5 Punkte Vorsprung, dann vergrößerten wir unser Polster (28:20; 17.). In der an sich fair geführten Partie begingen wir jedoch unnötige Fouls, die Kirchlengern an die Linie brachte. Doch sie verwandelten nur 2 von 8 Freiwürfen und so gingen wir mit dieser 8-Punkte-Führung in die Halbzeit.

Definitiv kein schönes Spiel, aber im Ergebnis ging die Führung schon in Ordnung. Ziel war es weiterhin, die Gegner müde zu spielen und die Führung nicht abzugeben. Im dritten Viertel war die Partie in den ersten zwei Minuten offen, dann kamen wir in einen kleinen Lauf, der uns eine 12-Punkte-Führung brachte (42:30; 25.). Endlich mit dem guten und schnellen Umschaltspiel, welches wir uns vorgenommen haben. Wir waren in der zweiten Hälfte des Viertels spielbestimmend und überzeugten mit einem guten und schnellen Spiel. mit 48:36 ging es dann in die Schlussphase.

©Carina Teckentrup, Westfalen-Blatt, Das gesamte Wombats Team beim offiziellen Mannschaftsfoto
Gefühlt war die Führung immer noch knapp, da Kirchlengern gute Spieler im Kader hat, die so ein Spiel auch drehen können. So kam es dann auch, dasswir den Anfang des Viertels nicht mehr so präsent waren und Kirchlengern durch gute Aktionen einen 9:2-Lauf gegen uns hinlegte und den Rückstand auf fünf Punkte verkürzte (50:45; 35.). So wurde es, unfreiwilligerweise, wieder spannend für uns. Die notwendige Auszeit sorgte wieder für ein konzentriertes Spiel und so kam ein 8:0-Lauf zustande, der uns wieder die nötige Ruhe brachte. Die letzten fünf Punkte des Spiels (und des Jahres 2017) gehört dem Gast. Doch dies brachte keine Gefahr mehr für unseren Sieg.

Es war schön vor so einer Kulisse zu spielen. Wir haben den Zuschauern etwas geboten und Werbung für die Wombats gemacht. Vielen Dank an alle die da waren und uns unterstützt haben. Wir belegen dadurch einen sicheren zweiten Platz mit zwei Siegen Vorsprung vor dem Dritten. Dies war übrigens das vorerst letzte Spiel von Ömer Kahraman. Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm weiterhin alles Gute!

Im nächsten Jahr geht es am 09.01. mit dem Auswärtsspiel gegen TG Herford weiter, bevor es dann am 19.01.2018 zum ultimativen Spitzenspiel gegen TuSpo Rahden kommt. Auch hier wird wieder eure volle Untersützung gefordert sein.

Wir danken euch für euren Support, auswärts und zuhause. Wir wünschen allen Wooligans schöne Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Start in ein hoffentlich erfolgreiches wombastisches Jahr 2018.

Hier noch das Scoring:
Paul Dreßler 16 (4/8 Freiwürfe)
Marvin Hanke 13 (1 Dreier)
Philip Snelting 12 (2/4)
Robin Formanski 11 (1 Dreier, 4/4)
Moritz Pohlmann 4
Oliver Rüsche 2
Thomas Poloczek
Ömer Kahraman
Hans-Werner Schapansky
Nathaniel Ray Saavedra
Sebastian Wanzke
Pascal Lideck

Wir trafen 10/16 Freiwürfe (62,5 %) und begingen 22 Fouls.

Bei Kirchlengern überzeugten
#8 Hüffmeier mit 18 Punkten, 
#7 Schutte mit 10 Punkten und
#79 Jorga mit 10 Punkten

Kirchlengern traf 8/22 Freiwürfe (36,36 %) und sie begingen 10 Fouls.

Auswärtssieg zum Rückrundenbeginn

RW Kirchlengern 2 - FC Stukenbrock Wombats 75:88 (21:23; 28:19; 9:15; 17:31)

In einer sehr punktereichen und intensiven Partie konnte das Rudel zum Auftakt der Rückrunde einen Sieg einfahren. Doch zuvor musste man einen Rückstand aufholen.
Leider musste Sebastian Wanzke kurz vor Spielbeginn passen, so dass wir nur mit 10 Spielern das Spiel bestreiten konnten. Dafür konnten wir den wiedergenesenen Philip Snelting wieder im Team begrüßen.
Das erste Viertel war ziemlich ausgeglichen. Es gab ständige Führungswechsel und kein Team konnte sich wirklich absetzen. Aber gleich zu Beginn merkte man, dass es eine intensive Partie wird. In den letzten zwei Minuten legten wir einen 8:0 Lauf hin, davon aber 6 Freiwürfe. Mit zwei Punkten Vorsprung ging es dann weiter.

Kirchlengern legte jedoch richtig los, sie trafen gut aus der Distanz und machten 10 Punkte in den ersten 2 Minuten. Aber auch wir ließen uns nicht abschütteln und blieben zunächst am Ball. Mit einem 7:0 Lauf konnte sich Kirchlengern jedoch erstmals etwas absetzen (14.). Diesen Rückstand konnten wir bis zum Viertelende leider nicht mehr aufholen. Hier haben uns zu viele Fehler einen Strich durch die Rechnung gemacht. Durch viele Turnover und einer schlechten Wurfquote machten wir uns das Spiel selbst schwer.

©Carina Teckentrup, Westfalen-Blatt, Philip Snelting setzt sich durch, Archivbild

Nach der Halbzeit gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Wir kamen erst nicht wirklich gut ins Spiel. Kirchlengern hielt uns weiter auf Abstand und vergrößerte den Vorsprung auf 10 Punkte (26.; 58:48). Doch dann legten wir einen Schalter um und drückten dem Spiel unseren Stempel auf. Wir waren sehr präsent in der Defense und ließen in den letzten vier Minuten keinen Korb zu. Die Gastgeber ließen uns gewähren und so legten wir einen 9:0-Lauf hin, der dafür sorgte, dass wir lediglich mit einem Punkt Rückstand ins letzte Viertel gingen.

Und wir machten ds weiter, wo wir aufgehört haben. Mit einem 10:2-Lauf drehten wir wieder das Spiel zu unseren Gunsten (60:67; 34.). Aber Kirchlengern holte wieder auf und verkürzte den Rückstand auf zwei Punkte. Dann setzten wir zum Schlussendspurt an und mit einem 12:2-Lauf setzten wir uns auf 12 Punkte ab. Kirchlengern versuchte nochmal alles, um das Spiel wieder zu drehen und brachte uns durch taktische Fouls oft an die Freiwurflinie. Aber von den letzten 13 Freiwürfen im Spiel trafen wir 11 (!) Stück und die Gastgeber konnten dem nichts mehr entgegen setzen.

Es war eine sehr intensive und körperbetonte aber auch unterhaltsame Partie mit einer hohen Punkteausbeute auf beiden Seiten. Ganze 42 Mal standen wir an der Freiwurflinie, doch wir blieben konzentriert. Zwar erwischten wir einen schlechten Start, doch wir berappelten uns und zeigten in der zweiten Halbzeit Kampfgeist und sorgten dafür, dass wir diese Partie für uns entschieden haben. Zwar stehen nur fünf Leute auf dem Scoreboard, doch alle Spieler haben eine engagierte Leistung abgerufen, damit wir dieses Spiel drehen konnten. Dadurch bleiben wir weiter auf dem zweiten Tabellenplatz, hinter Rahden und vor Kirchlengern 1.

Das Scoring:
Paul Dreßler 33 (13/20 Freiwürfe)
Marvin Hanke 29 (4 Dreier, 5/6)
Moritz Pohlmann 10 (6/8)
Philip Snelting 10 (8/8)
Oliver Ruesche 6
Thomas Poloczek
Hans-Werner Schapansky
Nathaniel Ray Saavedra
Ömer Kahraman
Bleron Gela

Wir trafen 32/42 Freiwürfe (76,19 %) und begingen 13 Fouls.

Bei Kirchlengern überzeugten:
#5 Reh mit 16 Punkten und
#15 Erfurt mit 11 Punkten und
#44 Hoffmann mit 11 Punkten.

Kirchlengern traf 2/10 Freiwürfe (20,00 %) und sie begingen 28 Fouls.

Wichtiger Hinweis: Freitag, 22.12. (20:30 Uhr, Realschule SHS) ist unser letztes Spiel des Jahres. Unter dem Motto "Family and Friends X-Mas Game" treffen wir in heimischer Höhle auf den Tabellendritten RW Kirchlengern 1. Ein sehr wichtiges und richtungsweisendes Spiel für uns und da brauchen wir natürlich eure volle Unterstützung. Feuert uns lautstark und tatkräftig an und helft uns, dass wir weiter oben am Ball bleiben.