Saisonfazit und Vorschau

Wie das Schicksal eben so spielt...

Obwohl wir gar nicht mehr beteiligt waren, war der letzte Spieltag dennoch spannend für uns. Durch die Niederlagen von Kirchlengern und Brackwede rutschten wir zwischenzeitlich auf den dritten Platz. Nur gegen die über uns stehenden Mannschaften TG Herford und TuRa Espelkamp haben wir beide Spiele verloren. So wäre es doch ein zuriedenstellender Tabellenplatz.

Nicht mit eingerechnet war aber der fünfte Rückzug der laufenden Saison durch die Westfalen Mustangs 3. Vier Punkte weniger auf dem Konto und schon sind wir wieder auf dem 4. Tabellenplatz abgerutscht, diesmal abschließend. Es ging sehr spannend und eng in der oberen Tabellenhälfte zu. Drei Siege haben uns vom ersten Tabellenplatz getrennt. So beenden wir die Saison mit 9 Siegen und 7 Niederlagen und einer Korbdifferenz von +24 (1003:979).

Ein Vergleich des Teams mit den anderen Mannschaften und deren Spieler in der Liga ist mangels fehlender Statistiken anderer Teams leider nicht möglich. Teamintern führt Paul Dreßler unserer Scorerliste an, gefolgt von Philip Snelting. Mit 20,5 Punkten im Schnitt hat Matt Travers die beste Quote des Teams. Mehr sollten wir auch nicht hervorheben, denn das Team hat sich in dieser Saison zu einer Einheit entwickelt und sich gesucht und gefunden...

©Fabian Terwey, Wombats, "One Team" im letzten Spiel vs. TG Herford
 Wie es dazu kam hat Coach André Walke in eigene Worte gefasst:

Saisonrückblick

Die Saison fing im August 2016 verheißungsvoll an, wir hatten die beste Saisonvorbereitung aller Zeiten hinter uns, einen vollen Kader (18 Mann), Trainingsbeteiligung war top, alle waren motiviert.

Als Coach hatte ich für mich den Anspruch mit dem Team oben mit zu spielen, die Substanz war definitiv da.

Leider fehlte uns über die Saison gesehen dann doch manchmal die Konstanz (Verletzungen, Abgänge etc.) vielleicht manchmal auch der letzte Wille oder die Cleverness das eine oder andere Spiel doch zu gewinnen.

Somit war mein neues Saisonziel mindestens den Platz aus dem Vorjahr zu halten.

Was für mich aber viel wichtiger ist als jede Statistik, jeder Tabellenplatz usw. ist, dass wir es geschafft haben, eine MANNSCHAFT aus dem Haufen zu formen. Wir haben einige Neuzugänge und einige alte Gesichter ohne Probleme in das bestehende Team integriert.

Wir spielen jetzt mit dem groben Kern seit einem Jahr zusammen, die Chemie stimmt untereinander und jeder haut sich fürs Team rein und gibt das was er kann. Und da bin ich als Coach extrem stolz und dankbar. Alle Jungs bleiben für die nächste Saison an Bord und die Verletzten signalisieren auch Positives.

Was bringt die nächste Saison ?

Es wäre Quatsch zu sagen wir gucken mal was kommt und schauen wie es läuft, das ist definitiv nicht mein Anspruch und spiegelt auch nicht die Qualität der Mannschaft wider.

Wir schauen jetzt mal ob wir vielleicht noch neue Spieler, die uns weiterhelfen können, dazu bekommen, vielleicht gibt es noch Rückkehrer.

Dann schauen wir mal wie sich die Liga zusammen setzen wird, ein paar Teams haben ja im Laufe der letzten Saison geschwächelt, aber “oben“ mitzuspielen sollte definitiv unser Ziel sein. Was am Ende der Saison raus kommt, sehen wir dann. Von Anfang an zu viel Druck auf den Kessel zu geben hilft auch nicht.

Also danke ans Team, mir ist es eine große Ehre.

Riesiger Dank natürlich an unsere Wooligans Fraktion, unsere Sponsoren und alle die, die sich uns verbunden fühlen, nächste Saison zählen wir wieder auf euch !!!




Abschließend wünschen wir euch allen noch frohe Ostern und eine erholsame basketballfreie Zeit.

Wombats geben sich im letzten Spiel dem Kreismeister geschlagen

FC Stukenbrock Wombats - TG Herford 66 : 82 (17:14; 14:20; 21:20; 14:28)

Leider konnten wir die eigentlich gute Saison nicht so erfolgreich abschließen, wie wir uns das erhofft haben. Gegen die abgezockte und gut eingespielte Truppe aus Herford fanden wir letztendlich kein Mittel, sie offensiv zu stoppen.

Elf hoch motivierte Wombats mit Matt, Paul, Moritz, Philip und Robin in der Starting Five wollten gegen Herford noch einmal alles geben, um den 4. Platz zu verteidigen. Der Start klappte auch zuversichtlich. Mit zwei Dreiern von Robin eröffneten wir das Spiel und nach drei Minuten waren wir 8:3 in Führung. Herford kam dann aber besser ins Spiel und unser Offensivmotor stockte leicht. So holten sie weiter auf und gingen mit 12:14 in Führung. Durch 5 Punkte in Folge von Paul gewannen wir aber das Viertel noch 17:14.

Das zweite Viertel begann ausgeglichener und zunächst setzten wir uns ab. Dann kassierten wir drei Dreier in Folge und mussten die Führung an die Gäste abgeben (21:25, 14.). Bis zur 16. Minute hielten wir dann noch mit, dann konnte sich Herford leicht absetzen (32:25; 18.). Das Spiel blieb jedoch weiter spannend, da wir den Rückstand wieder verkürzen konnten. Mit 31:34 gegen uns ging es in die Halbzeit.

©paddelproduction, Moritz Pohlmann, Archivfoto


Herford hatte sich eingeworfen und spielte clever und kräftesparend. Sie nahmen die leichten Schüsse und trafen gut von außen. Mit der Zone fanden wir kein Mittel, also mussten wir umstellen. Herford setzte sich im 3. Viertel zunächst weiter ab (33:38, 24.). Dann erlebten die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel bei dem auf beiden Seiten munter gepunktet wurde. In der 29. Miunte schafften wir es endlich wieder, den Rückstand auszugleichen (48:48). Wir blieben also weiter am Ball und am Ende des Viertels waren es nur zwei Punkte Rückstand.

Eigentlich war alles drin gewesen, aber den Beginn des letzten Viertels haben wir gehörig verschlafen. Innerhalb von drei Minuten kassierten wir einen 11:2-Lauf. Wir waren nicht mehr präsent auf dem Feld und ließen die Gäste zu leichten Punkten kommen. Leider zog sich das durch das ganze Viertel. Auch die Umstellung auf eine Presse hat nicht viel geholfen. Viele Kontakte wurden abgepfiffen und sehr früh erreichten wir die Teamfoulgrenze. Dadurch schenkten wir Herford ganze 22 Freiwürfe in dem Viertel. Bei 11 Punkten Rückstand drei Minuten vor Schluss haben wir noch alles versucht, aber Herford war zu abgezockt und sie brachten eine 14 Punkte Führung über die Zeit.

Leider ein etwas enttäuschender Abschluss einer eigentlich guten Saison. Wir haben Luft nach oben geschnuppert und auf dem Weg dorthin unnötige Niederlagen kassiert. Heute mussten wir uns einem clveren und besseren Gegner geschlagen geben, der verdient Kreismeister geworden ist. Glückwunsch an dieser Stelle an TG Herford. Am letzten Spieltag haben wir bereits spielfrei und die Saison ist somit für uns abgeschlossen. Danke an alle Wooligans, die uns supportet haben. Wir freuen uns auf die nächste Saison mit euch!

Die Saisonabschlusswort gehören dem Coach André Walke: "Ich bin stolz auf jeden einzelnen auf dem Team, alle sind an die Schmerzgrenze und darüber hinaus gegangen. Mehr kann ich als Coach nicht von meinen Jungs erwarten. Das "Team Wombats" funktioniert und wir sind zu einer Einheit geworden. Als Mannschaft haben wir mehr erreicht, als ich gehofft habe. Darauf bauen wir auf und sind dann nächtes Jahr wieder voll im Angriffsmodus."

Das Scoring:
Matt Travers 18 (1/2, 3 Dreier)
Paul Dreßler 12 (3/5, 1 Dreier)
Philip Snelting 12
Robin Formanski 10 (2 Dreier)
Sebastian Wanzke 6
Moritz Pohlmann 4
Sebastian Goebel 4
Thomas Poloczek
Tim Wiebe
André Walke
Pascal Lideck

Wir trafen 4/7 Freiwürfe (57,14 %) und begingen 31 Fouls.

Bei Herford überzeugten:
#4 Machaczka mit 30 Punkten und
#14 Kardekewitz mit 17 Punkten.

Herford traf 26/44 Freiwürfe (59,09 %) und sie begingen 12 Fouls.

Sieg im Saisonendspurt gegen Rahden

TuSpo 09 Rahden - FC Stukenbrock Wombats 53 : 67 (13:14; 12:19; 13:13; 15:15)

Im vorletzten Spiel der Saison konnte das Rudel nochmal sein ganzes Potenzial abrufen und auswärts gegen Rahden einen souveränen Sieg einfahren.

Die Wombats starteten hierfür mit Oliver, Sebastian, Paul, Robin und Pascal. Das Rudel erwischte auch den besseren Start und ging mit 10:5 in Führung (6.). Doch Rahden kam dann besser ins Spiel und holte den Rückstand schnell wieder auf und drehte sogar das Spiel auf 13:12. Mit der letzten Wurfaktion gewannen wir aber dann doch noch knapp den Auftakt.

Im zweiten Viertel erwischten wir einen Traumstart und legten einen 10:0-Lauf hin. Rahden hatte offensiv Mühe, zu leichten Korbabschlüssen zu kommen und traf zu selten aus der Distanz. Auch die schwache Freiwurfquote (0/7) spielte den Wombats in die Karten. Mittlerweile haben wir uns auf 19:31 abgesetzt und wir schafften es, gut gegen die großen Rahdener zu verteidigen und den Ball schnell wieder nach vorne zu spielen, um zu guten Abschlüssen zu kommen. Rahden verkürzte dennoch den Rückstand auf 8 Punkte zum 25:33 Halbzeitstand.

©paddelproduction, Oliver Rüsche in der Defense, Archivbild


Den Start hatten wir uns nach der Halbzeit etwas anders vorgestellt. Erst erwischte es unseren einzigen Big Man Oliver mit einem unbeabsichtigten Ellenbogenschlag am Auge. Der Cut (später mit 5 Stichen genäht; Gute Besserung!) wurde mit freundlicher Unterstützung der Rahdener schnell behandelt, dennoch war es das Aus von Oliver in diesem Spiel. Dadurch waren wir leicht von der Rolle und wir kassierten schnelle sechs Punkte gegen uns. Somit war unser Vorsprung auf 2 Punkte geschrumpft. Durch die deutlichen Worte vom Coach in der Auszeit haben wir uns aber wieder berappeln können. Ein 16:2-Lauf brachte uns wieder ins Spiel und sorgte für eine komfortable Führung. Mit einer kleinen, aber schnellen Aufstellung kamen wir in ein schnelles Umschaltspiel. Defensiv war das ganze Team sehr engagiert und erkämpfte sich jeden Rebound. Zum Ende führten wir dann mit 14 Punkten (38:52).

Das Schlussviertel verlief sehr ausgeglichen. Rahden war bemüht, konnte jedoch nicht wirklich effektiv den Vorsprung verkürzen. Ein Dreier von Matt sorgte zwischenzeitlich für eine 16-Punkte-Führung. Danach betrieben wir eine gute Ergebnisverwaltung, indem wir ruhig den Ball in den eigenen Reihen hielten. in den letzten Minuten wurden wir in der Defense nachlässiger und Rahden traf noch 5 von 6 Freiwürfen in Folge. Dennoch haben wir den 14 Punkte Vorsprung behalten können.

Unser Team zeigte eine gute engagierte Leistung. Wir sind im Spiel immer wieder zurück gekommen, als Rahden einen Lauf hatte. "Jeder hat seinen guten Beitrag für den Sieg geleistet" so das Resümee des zufriedenen Coaches.

Platz drei ist leider nur noch durch Schützenhilfe zu erreichen. Es gilt weiterhin Mission Platz 4. Da muss im letzten Saisonspiel, Freitag, 31.03., 20:30 Uhr ,Realschule, ein Sieg her. Wir freuen uns über jeden Support und danken den Wooligans jetzt schon mal, dass ihr uns auch auswärts zu den Spielen begleitet habt.

Das Scoring:
Matt Travers 20 (1/3, 1 Dreier)
Robin Formanski 15 (1/2, 2 Dreier)
Paul Dreßler 9 (1/2)
Sebastian Wanzke 8 (0/3)
Oliver Rüsche 8
Moritz Pohlmann 3 (1/1)
Thomas Poloczek 2
Pascal Lideck 2
Jan-Philipp Schreiner
Tim Wiebe

Wir trafen 4/11 Freiwürfe (36,36 %) und begingen 23 Fouls.

Bei Rahden überzeugten:
#12 Schäkel mit 14 Punkten und
#9 Gresbrand und #11 Alapatt mit je 13 Punkten.

Rahden traf 11/23 Freiwürfe (47,83 %) und sie begingen 14 Fouls.