Meisterschaft am letzten Spieltag klargemacht

SV Brackwede 2 - FC Stukenbrock Wombats    69:61 (19:17; 17:8; 7:29; 18:15)

Endlich!!!!! Wir haben es geschafft. Nach einer langen Saison mit 20 Spielen mussten wir bis zum letzten Spietag zittern, um die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Gegen die SV Brackwede musste ein Sieg her, damit wir es aus eigener Kraft schaffen... Am Ende war es leichter gesagt als getan. Der Drittletzte der Tabelle hat uns richtig was abverlangt aber wir haben bewiesen, dass eine Auswärtsfahrt mit dem Bus auch erfolgreich enden kann ;-)

Für das letzte Spiel haben sich auch zahlreiche Wooligans auf den Weg gemacht um uns zu unterstützen.

©Wombats, Thomas Poloczek verwandelt einen Freiwurf

Die erste Fünf  bestand aus Paul, Hans-Werner, Basti, Philip und Robin. Wir legten einen guten Start hin und gingen 4:0 in Führung. Doch mit der Zeit kam der Gastgeber immer besser ins Spiel und ließ sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein sehr offenes Duell. Mit einem 10:3-Lauf in den letzten beiden Minuten konnte Brackwede das Spiel drehen und gwannen das Viertel 19:17.

Die SVB ließ sich von den mitgereisten Fans und dem Tabellenstand überhaupt nicht beeindrucken und sie spielten sehr befreit. Mit einer Presse setzten sie uns gut unter Druck und dies kam unserem Spiel nicht zugute. Bis zur 15. Minute hielten wir noch gut mit, dann hatten wir viele unnötige Ballverluste und spielten sehr hektisch. Brackwede punktete nach Belieben und setzten sich dann mit einem 11:0-Lauf auf 36:23 ab. Zuletzt konnten wir noch einmal punkten und gingen mit einem 11-Punkte-Rückstand in die Halbzeit.

©Wombats, Kampf um den Rebound

Nein, um es vorweg zu nehmen haben wir den Gegner keinesfalls unterschätzt. Es war wohl viel mehr die Nervosität und der Druck unter dem wir standen. Aber die motivierende Kabinenansprache hat gefruchtet und schnell haben wir die erste Halbzeit vergessen.

Das dritte Viertel hatte es in sich. Von den Zuschauerbänken wurden die Anfeuerungsrufe lauter und wir gingen hochmotiviert und konzentriert ins Spiel. Wir haben alle Last hinter uns gelassen und holten mit einem 10:0-Lauf den Rückstand innerhalb von drei Minuten auf. Wir haben Brackwede förmlich überlaufen und zwangen sie zu leichten Ballverlusten, die wir durch gut ausgespielte Aktionen in Punkte verwandeln konnten. Final gedreht haben wir das Spiel in der 26. Minute gedreht und dann haben wir die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben. Ein weiterer 12:0-Lauf sorgte für eine 13-Punkte-Führung unsererseits. Mit 54:43 ging es dann ins Schlussviertel.

©Wombats, Basti Wanzke, Philip Snelting, Hans-Werner Schapansky in der Defense

Mit leichten Vorteilen für Brackwede ging es ins letzte Viertel. So konnten sie den Rückstand leicht verkürzen. In der 38. Minute waren sie dann auf sieben Punkte ran, eine kleine Spannungsphase, doch wir bewahrten trotz der erneuten Presse, einen kühlen Kopf mit machten mit vier Punkten in Folge alles klar. Den Rückstand konnten sie dann nicht mehr aufholen und dann hieß es nur noch "Stukenbrock, Stukenbrock!!!" Brackwede lieferte uns noch einen großen Kampf, aber wir bewiesen Moral und Wille, dieses Spiel zu gewinnen.
Dann kam der Moment, wo wir unsere Meisterschaftsshirts auspacken konnten. Dieser wurden von "Druck und Flock - Bruno Brinktrine" au Schloß Holte-Stukenbrock gedruckt und zum Glück gab es kein böses Erwachen.

©Wombats, Meistershirt von Druck und Flock Bruno Brinktrine

Wir haben es geschafft. Wir sind Meister. Wir steigen in die Bezirksliga auf. Es war am Ende spannender als gedacht aber über die gesamte Saison gesehen war es verdient. Wir haben eine gute Aufbauarbeit über die vergangenen Jahre geleistet und diese nun damit belohnt. Aus dem Haufen ist ein sehr gut harmonierendes Team auf und neben dem Platz geworden, auch ein Faktor, der uns an die Spitze geführt hat.

©Wombats, One Team

Ein riesen Dank geht auch an die Fans, Freunde und Familien, die uns unterstützt haben und mit uns auch Nerven gelassen haben. Ohne euch wäre dieser Erfolg auch nicht möglich gewesen. DANKE!

Das letzte Scoring der Saison:
Paul Dreßler 22 (0/4 Freiwürfe, 2 Dreier)
Philip Snelting 16 (1/1, 1 Dreier)
Robin Formanski 12 (2/3)
Sebastian Wanzke 10 (4/4)
Moritz Pohlmann 4 (2/2)
Thomas Poloczek 3 (1/2)
Sebastian Goebel 2
Hans-Werner Schapansky
Bleron Gela
Oliver Rüsche
Jan-Philipp Schreiner
Simon Belte

Wir trafen 10/16 Freiwürfe (62,5 %) und begingen 26 Fouls.

Bei Brackwede überzeugten:
#24 Duphorn mit 24 Punkten und
#14 Birmann mit 12 Punkten


Wie geht es jetzt weiter?
Nach einer kleinen Kreativpause planen wir fleißig hinter den Kulissen an dem Gameplan für die neue Saison. Die Wombats spielen erstmalig in der Bezirksliga und an die Aufgabe wollen wir gut vorbereitet herangehen. Darunter zählt natürlich auch die Sponsoren-Suche. Wer sich da angesprochen fühlt, kann gerne über die bekannten Kanäle Kontakt mit uns aufnehmen.

Alles Weitere erfahrt ihr künftig über die bekannten Wombats-Kanäle.

Sieg gegen Löhne: Wichtiger Schritt in Richtung Meisterschaft

FC Stukenbrock Wombats - TV Löhne Bahnhof 2      80:63 (19:15; 21:16; 26:13; 14:19)

Wir haben es (fast) geschafft. Eine große wichtige Hürde haben wir durch den Sieg gegen Löhne hinter uns gebracht. Ging das Hinspiel noch ganz knapp und frustrierend verloren, haben wir nun ein anderes Gesicht gezeigt und das Spiel gewonnen. Die Mannschaft hat dafür trotz Verletzungen und Krankheiten alles gegeben. Damit bleiben wir auf dem ersten Tabellenplatz und wollen nächstes Wochenende die Meisterschaft klar machen.

Vor eine unglaublichen 80-Zuschauer-Crowd schickte der Coach Paul, Hans-Werner, Basti, Philip und Robin als Starting Five auf das Feld. Die Nervosität auf unserer Seite war schon zu spüren und so fanden wir nur langsam ins Spiel. Es wurden zunächst die falschen Entscheidungen getroffen und so kam Löhne schnell zu einer 8:3 Führung. Bis zur 7. Minute liefen wir einem Rückstand hinterher, den Löhne sogar auf 15:8 vergrößerte. Doch dann platzte bei uns der Knoten und angeführt von einem stark aufspielenden Sebastian Wanzke drehten wir mit einem 11:0-Lauf  das Spiel und gingen mit 19:15 ins 2. Viertel. Insbesondere die starke Reboundarbeit und ein schnelleres Umschaltspiel bereitete den Löhnern Probleme.

Die Führung konnten wir im 2. Viertel durch drei Dreier und zwei Freiwürfen auf 30:21 erhöhen. Den ersten Dreier traf Marco Bartholomäus, der nach langer Verletzungspause endlich wieder ds Wombats-Trikot anziehen durfte. Löhne kam fast nur durch Freiwürfe zu punkten. In der zweiten Hälfte des Viertels verlief es dann ausgeglichener. Auf beiden Seiten wurde gepunktet aber wir hielten die Gäste weiter auf Abstand. So ging es mit 40:31 in die Halbzeit.

©Carina Teckentrup (Westfalen-Blatt), Sebastian Goebel zieht am Gegner vorbei, Archivbild


Diesmal wollten wir dann den Deckel draufmachen und so zeigten wir nach Wiederanpfiff die beste Phase des Spiels und starteten mit einem 17:2-Lauf; die Vorentscheidung im Spiel. Der Vorsprung wuchs auf 24 Punkte an. Erst dann kam Löhne wieder zurück und gestaltete das Spiel offener. Ins Schlussviertel gingen wir aber mit einer komfortablen 22-Punkte-Führung.

Im letzten Abschnitt ließen wir es ein wenig gemächlicher angehen und so hatten die Gäste ein leichteres Spiel und sie legten mit einem 6:0-Lauf vor. Wir konnten sie zwar zunächst stoppen, doch dann verloren wir den Faden und Löhne legte mit einem 12:0-Lauf nach und betrieben eine kleine Ergebniskorrektur. Für mehr hat es (glücklicherweise) nicht gereicht.

Der Coach war absolut zufrieden nach dem Spiel und es fiel ihm ein Stein vom Herzen, dass wir das auch gewonnen haben. Wir funktionieren sehr gut als Team und das haben wir wieder super bewiesen. Jeder gibt einfach sein bestes und das einfach immer. Die Arbeit die dahinter steckt macht sich nun bezahlt. Am letzten Spieltag können wir gegen die SV Brackwede alles klar machen.

Abschließend nochmal ein Großes DANKE an die Zuschauer die uns immer mehr von Spiel zu Spiel unterstützt haben. Mit so einer Resonanz haben wir auch nicht gerechnet und wir sind darauf sehr stolz!!!

Das Scoring:
Paul Dreßler 22 (5/15 Freiwürfe, 1 Dreier)
Robin Formanski 21 (1 Dreier)
Marvin Hanke 9 (3 Dreier)
Marco Bartholomäus 8 (2/2, 2 Dreier)
Sebastian Wanzke 6
Sebastian Goebel 6 (2/2)
Philip Snelting 5 (2/2, 1 Dreier)
Bleron Gela 2

Hans-Werner Schapansky 1 (1/2)
Martin Lüke
Pascal Lideck
Thomas Poloczek

Wichtige Info für das letzte Auswärtsspiel:
Wir haben einen Bus organisiert, der uns vom Hallenbad nach Brackwede und wieder zurück bringt. Es sind hier noch Plätze frei, die wir an euch Wooligans vergeben wollen um mit euch zusammen zum letzten Saisonspiel nach Brackwede fahren zu können und dann ggfs. die Meisterschaft zu feiern. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag von 5 € seid ihr dabei (Für Getränke sorgt jeder für sich..). Meldet euch also bei uns per Mail oder Facebook (Veranstaltungseinladung folgt), damit ihr euch einen Platz an der Sonne reservieren könnt. Treffpunkt ist um 17:25 uhr am Hallenbad Schloß  Holte-Stukenbrock. Spielbeginn ist um 19 Uhr an der Rosenhöhe (Halle 3).


Deutlicher Sieg gegen den Tabellenletzten

OTSV Preußisch Oldendorf - FC Stukenbrock Wombats 37:96 (10:27; 8:24; 14:25; 5:20)

Auch der Tabellenletzte war für den Spitzenreiter kein Stolperstein. Wir hatten zwar einige krankheitsbedingte Ausfälle (Robin und Martin) und auch Teile des Teams waren angeschlagen. Dennoch waren wir von der ersten bis zur letzten Minute präsent und  haben die Führung nicht aus der Hand gegeben. Somit kam der höchste Saisonsieg zustande. Für den Hunderter hat es zwar nicht gereicht, dennoch hat das Spiel einiges geboten.

Die erste Fünf bestand aus Thomas, Bleron, Paul, Marvin und Moritz. Paul legte gut los und erzielte schnell die ersten sieben Punkte für das Rudel. Innerhalb von zwei Minuten führten wir bereits 9:2. Daraufhin ging es munter weiter und ein weiterer 14:2 Lauf sorgte für klare Verhältnisse. Mit 10:27 ging es dann ins zweite Viertel.

©Carina Teckentrup (Westfalen-Blatt), Hans-Werner Schapansky geht zum Korb, Archivbild
Auch im zweiten Viertel konnten wir unsere Serie fortsetzen und Oldendorf fand kein Mittel, uns offensiv zu stoppen. Wir hingegen waren hellwach in der Defense und kamen zu vielen Steals, die wir mit zahlreichen Fast Breaks abschlossen. Darunter auch ein Dunking durch Paul Dreßler. Zwischendurch konnten wir das komplette Team auswechseln und es gab keinen Bruch im Spielfluss. Zur Halbzeit hatten wir bereits eine 33 Punkte Führung (18:51) herausgespielt.

Oldendorf schaffte es lediglich durch freie Distanzschüsse erfolgreich Punkte zu erzielen. Wir hingegen zeigten ein völlig neues Bild und punkteten nur unterm Korb. Wir haben nicht einen einzigen Wurf außerhalb der Zone im laufenden Spiel gemacht und überzeugten zudem mit einer 100%igen Freiwurfquote. Wir haben also in dem Spiel einiges rausgehauen und das war noch nicht alles...

Auch nach dem Seitenwechsel waren wir spielbestimmend und ließen im Gegensatz zum Spiel gegen Espelkamp nicht nach und erhöhten mit einem 10:0 Lauf auf 20:67 unsere Führung. In der 27. Minute zeigten wir jedoch erstmalig leichte Schwächen und schon kam Oldendorf besser ins Spiel und strafte uns mit einem 11:2-Lauf ab. In der letzten Minute schafften wir aber nochmal einen 7:2-Lauf und diesen beendeten wir spektaklär durch einen von Moritz Pohlmann eiskalt verwandelten Buzzer-Beater von der Mittellinie.

©Carina Teckentrup (Westfalen-Blatt), Bleron, Thomas und Basti verfolgen das Spielgeschehen, Archivbild
Im letzten Viertel ließen wir aber keine Zweifel aufkommen, dass wir dieses Spiel schon abgehakt haben. Also starteten wir mit einem 14:0-Lauf und Oldendorf kam erst in der 36. Minute zu ihren ersten Punkten. Die letzten Minuten waren noch einmal ausgeglichen und relativ unspektakulär. Am Ende stand es 37:96 auf der Anzeigentafel.

Es war schon schwer für uns, Fehler zu finden. Wir haben fast über das komplette Spiel hellwach und motiviert agiert und den Gegner defensiv in Schach gehalten. Manchmal ließ zwar unsere Chancenauswertung etwas zu wünschen übrig, doch über das Spiel gesehen war dies nur minimal. Oldendorf hat sich aber bis zum Schluss nicht aufgegeben. Sie sind erst in ihrer ersten Herren Saison und sammeln ihre Erfahrungen. Im Vergleich zum Hinspiel war auch schon eine Steigerung zu erkennen und sie werden sich immer weiter entwickeln.

Glücklicherweise haben wir jetzt eine kleine Spielpause bis zum 16.03. Dadurch können wir hoffentlich den Krankenstand minimieren und dann voll motiviert gegen den nächsten Gegner Löhne antreten. Das ist auch zugleich das letzte Heimspiel und das vorletzte Spiel überhaupt. Wir wollen wieder die Halle voll kriegen und mit eurer Unterstützung den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft unternehmen.

Für die Wombats spielten:
Paul Dreßler 24 (2/2)
Marvin Hanke 20 (2/2)
Moritz Pohlmann 19 (4/4, 1 Dreier)
Sebastian Wanzke 9 (1/3)
Oliver Rüsche 8 (2/2)
Sebastian Goebel 6
Bleron Gela 4
Hans-Werner Schapansky 4 (0/2)
Thomas Poloczek 2 (0/2)
Jan-Philipp Schreiner
Pascal Lideck

Wir trafen insgesamt 11/19 Freiwürfe (57,90 %) und begingen 23 Fouls.

Bei Oldendorf überzeugten:
#5 Klipenstein mit 11 Punkten und
#10 Meyer mit 10 Punkten.