Sieg zum Abschluss der Hinrunde

FC Stukenbrock Wombats - SV Brackwede 85:50 (20:15; 26:11; 18:12; 21:12)

Die Hinrundenmeisterschaft ist zwar gelaufen, doch zum Abschluss konnten wir noch einen Sieg gegen die SV Brackwede einfahren, so dass wir den zweiten Platz sichern konnten. Und wie Frank Buschmann immer sagte.. "Am Ende kackt die Ente..."

Coach André konnte diesmal auf 11 Spieler zurückgreifen und schickte Marvin, Basti, Bleron, Moritz und Robin als Starting 5 auf das Feld. Das erste Viertel begann auf beiden Seiten sehr unruhig und zerfahren. Keine der Manschaften konnte sich absetzen und beide Teams taten sich offensiv schwer. Brackwede hatte den leicht besseren Start und bis zur 6. Minute konnten sie ihre knappe Führung noch beibehalten (7:9). Nach einer Auszeit legten wir den Schalter und fanden ein Mittel die Brackweder Defense zu überlaufen. So gelang uns eine 20:13 Führung, die die SVB noch durch 2 getroffene Freiwürfe auf 20:15 verkürzen konnte.

Im zweiten Viertel gehörte uns die Anfangsphase. Mit einem 14:2-Lauf startete das Rudel durch und wir nutzten eiskalt die Fehler der Gegner aus. Viele Ballgewinne und ein gutes Zusammenspiel sorgte für eine klare Ünerlegenheit. Dadurch konnten wir uns bereits in der 17. Minute mit einer 22-Punkte-Führung absetzen. Die letzten Minuten waren wieder ausgeglichener und so ging es mit 46:26 in die Halbzeit.

©Carina Teckentrup, Westfalen-Blatt; Moritz Pohlmann überzeugte mit einer engagierten Defense, Archivbild
Insgesamt dauerte es, bis wir ins Spiel gekommen sind aber wir steigerten uns von Minute zu Minute. Das Ziel war es, endgültig den Deckel zuzumachen. Ein weiterer 8:0-Lauf in den ersten 3 Minuten sorgte für die endgültige Vorentscheidung. Danach hatte Brackwede zwar eine leichte offensiv bessere Phase, doch wir konnten immer dagegen halten und die Gegner souverän auf Abstand halten. So ging es mit einer 26-Punkte-Führung ins Schlussviertel.

Im letzten Viertel konnten wir unseren Vorsprung weiter hochschrauben. Ein 16:0-Lauf sorgte für eine fast 40-Punkte-Führung. Zum Schluss konnte die SVB aber den Rückstand noch auf 35 Punkte verkürzen.

Im Endeffekt haben wir durch einige gute Phasen im Spiel gute Nadelstiche setzen können und uns kontinuierlich in den Vierteln gesteigert. Nichtsdestotrotz hatten wir vor allem zu Beginn des Spiels eine hohe Fehlerquote wodurch wir uns das Leben selbst schwer gemacht haben. Jedoch konnten wir durch diesen hohen Sieg unser Punktekonto aufhübschen und ein klares Zeichen setzen.

Wie schon verraten, der zweite Platz ist uns nicht mehr zu nehmen. Die Hinrundenmeisterschaft entscheiden Rahden und Kirchlengern 1 im direkten Duell gegeneinander. Und somit wird es bis zum Ende der Saison eine heiße Kiste im Kampf um die Meisterschaft und wir stecken mitten drin...

Es spielten:
Marvin Hanke 24 (2/2 Freiwürfe, 2 Dreier)
 Paul Dreßler 22 (4/8)
Moritz Pohlmann 9 (2/2, 1 Dreier)
Robin Formanski 7 (1 Dreier)
Nathaniel Saavedra 7 (1/2)
Thomas Poloczek 6
Oliver Ruesche 4
Pascal Lideck 4
Sebastian Wanzke 2
Bleron Gela
Ömer Kahraman

Wir trafen 9/14 Freiwürfe (64,29 %) und begingen 9 Fouls

Bei Brackwede überzeugten:
#10 Papp mit 14 Punkten und
#14 Volkmann mit 8 Punkten.

Brackwede traf 6/13 Freiwürfe (46,15 %) und sie begingen Fouls.

Die Rückrunde beginnt für uns am 17.12.2017 mit einem Auswärtsspiel beim RW Kirchlengern 2.

Save the Date: Schon jetzt wollen wir euch aber auf unser nächstes Heimspiel am 22.12. aufmerksam machen. Hier treffen wir auf einer der Topmannschaften der Liga, RW Kirchlengern 1. Das wird ein richtiges Brett also brauchen wir eure volle Unterstützung. 

Wombats verlieren Spitzenposition

TV Löhne Bahnhof - FC Stukenbrock Wombats 57:56    (6:14; 23:9; 16:20; 12:13)

Es war die erwartete spannende und intensive Partie leider mit dem bitteren Ende für uns. In den letzten Sekunden haben wir das Spiel nach einer kämpferischen zweiten Halbzeit knapp verloren.

Trotz einiger Ausfälle konnten wir trotzdem mit einem vollen Kader anreisen. Marvin, Hans-Werner, Sebastian, Robin und Moritz waren unsere Starting Five. Diesmal erwischten wir einen guten Start und setzten uns schnell mit 5:0 ab (2.). Ab der vierten Minute wurde das Spiel jedoch sehr unspektakulär. Ganze vier Minuten fielen auf beiden Seiten keine Körbe. Defensiv konnten wir aber gegen groß aufgestellte Gegenspieler gut mithalten und machten denen ebenfalls das Punkten schwer. Ein Schlussendspurt unsererseits sorgte für den 14:6 Viertelstand.

Das zweite Viertel begann ausgeglichener. Man merkte jedoch, dass Löhne besser ins Spiel kommt. Bis zur 13. Minute hielten wir sie noch auf Abstand (19:12), dann kamen sie immer mehr ran und unser Vorsprung schrumpfte. Wir ließen sie offensiv gewähren und stellten das Verteidigen weitestgehend ein. In der 18. Minute glich Löhne aus (20:20). Wir machten dann noch drei Punkte, mussten dann im Gegenzug einen 9:0-Lauf kassieren, so dass wir mit 29:23 zur Halbzeit hinten lagen.

Die Fehler waren schnell erkannt. So haben wir Löhne spielen lassen und sie nutzten ihre Chancen gut aus. Wir hingegen haben uns unter Druck gesetzt und zu hektische Abschlüsse kreiert.

©Carina Teckentrup, Westfalen-Blatt; Marvin Hanke und Sebastian Wanze beim Kampf um den Ball, Archivbild

In der zweiten Halbzeit stellten wir die Defense auf eine 3-2-Zone und störten schon früh im Spielaufbau. Wir hatten viele Ballgewinne doch in den ersten unruhigen Minuten konnten wir unsere guten Chancen nicht nutzen. Es entwickelte sich dann ein ausgeglichenes drittes Viertel in dem wir durch einen treffsicheren Marvin Hanke (10 Punkte in Folge) in der 28. Minute das Spiel wieder drehen konnten. Löhne ließ sich jedoch nicht abschütteln und es gab einen offenen Schlagabtausch. Mit zwei Punkten Rückstand mussten wir ins Schlussviertel gehen.

Wir starteten gut in die letzten 10 Minuten und erspielten uns mit einem 11:2-Lauf eine 56:49 Führung (37.). Danach war jedoch nur noch Löhne am Zug und holte Stück für Stück auf. Am Ende wurde es dramatisch. 3 Sekunden vor Schluss traf Löhne den entscheidenden Korb zur Führung. In unserer Auszeit haben wir den darauf folgenden Spielzug angesagt. Wir haben einen freien Wurf aus der Halbdistanz erspielt, jedoch nicht verwandelt.

Eine unglückliche Niederlage, die wir aber nicht am Schluss zu verschulden haben. Uns darf eben kein 23:9 Viertel unterlaufen. Löhne war unterm Korb clever genug und hat die Vorteile gut ausgespielt. Wir hingegen haben oft gute Chancen liegen gelassen und es nicht geschafft, die Führung am Schluss zu halten. Zwei fehlende Stammkräfte konnten nicht komplett kompensiert werden. Dennoch muss man positiv herausheben, dass wir uns nach dem zweiten Viertel nicht komplett aufgegeben haben, sondern uns rangekämpft haben und das Spiel selbst in der Hand hatten.

Die Tabellenführung müssen wir leider zum Abschluss der Hinrunde abgeben. Die "Hinrunden-Meisterschaft" machen Kirchlengern 1 und Rahden im direkten Duell gegeneinander aus.

Am kommenden Freitag (01.12.; 20:30 Uhr, Realschule) erwarten wir zum letzten Spiel den Ortsnachbar aus Brackwede. Hier wollen wir nochmal alles daran setzen, den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Also kommt vorbei uns feuert uns an.

Es spielten:
Robin Formanski 21 (2 Dreier, 5/6 Freiwürfe)
Marvin Hanke 19 (4 Dreier, 1/2)
Nathaniel Saavedra 7 (1/1)
Sebastian Wanzke 4 (2/2)
Hans-Werner Schapansky 3 (1/4)
Ömer Kahraman 2
Thomas Poloczek (0/2)
Moritz Pohlmann (0/2)
Pascal Lideck
Jan-Philipp Schreiner
Bleron Gela
Simon Belte

Wir trafen 10/19 Freiwürfe (52,63 %) und wir begingen 16 Fouls.

Bei Löhne überzeugten
#15 Gunsch mit 22 Punkten und
#14 Tuztas mit 7 Punkten

Löhne traf 8/19 Freiwürfe (42,11 %) und sie begingen 16 Fouls.


Wombats bleiben weiter Spitzenreiter

FC Stukenbrock Wombats - Oldendorfer TSV   70:37 (19:15; 17:7; 17:13; 17:2)

 Nach der Niederlage gegen Ubbedissen waren wir euch Zuhause noch was schuldig. Mit dem deutlichen Sieg gegen Oldendorf konnten in vielerlei Hinsicht überzeugen und den ersten Tabellenplatz weiter für uns beanspruchen.

Coach André schickte aus dem voll besetzten Kader Hans-Werner, Sebastian Goebel, Sebastian Wanzke, Moritz und Pascal als Starting Five aufs Feld. Doch zunächst kam das junge motivierte Team aus Oldendorf gut ins Spiel rein und setzte sich direkt auf 5:0 ab (1.). Danach holten wir aber Stück für Stück auf und gestalteten das Viertel ausgeglichen. Bis zur 8. Minute liefen wir immer einem knappen Rückstand hinterher aber mit einem 8:2-Lauf gingen wir erstmalig in Führung. Wir ließen keine zweiten Chancen zu und brachten den Ball schnell nach vorne und spielten clever die gegnerische Defense aus.

Bereits im zweiten Viertel lief bei Oldendorf weniger zusammen und so konnten wir in den ersten 5 Minuten den Vorsprung auf 11 Punkte hochschrauben (26:15). Erst dann kamen die Gäste zu punkten, doch bis zur Halbzeit vergrößerten wir Abstand auf 14 Punkte (36:22). Bis dahin hatten sich bereits sieben Spieler in die Punkteliste eingetragen.

©Hendrik Fahrenwald, Hans-Werner Schapansky sichert den Ball, Archivbild

Nach dem Seitenwechsel gab es für die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch zu sehen. Erst setzten wir uns weiter ab, dann fielen die Punkte auf beiden Seiten. Doch wir hielten den Gegner weiter auf Abstand. Einzig die Chancenverwertung hätte noch etwas besser sein können.

Im letzten Viertel war die Sache dann komplett gelaufen. Wir haben bis zur 5. Minute keinen Korb mehr zugelassen und unseren Vorsprung auf über 20 Punkte hochgeschraubt. Dann haben wir nochmal das ganze Team durchgewechselt und die frischen motivitierten Kräfte brachten noch einen 11:0-Lauf aufs Parkett zum 70:37 Endstand.

Eine geschlossene überzeugende Teamleistung sorgte für diesen Sieg. Jeder Spieler hat sich optimal eingebracht. Das zeigt auch eine gute ausgeglichene Punkteverteilung in der auch die "zweite Garde" sehr zu überzeugen wusste und das Vertrauen des Coaches zurückgezahlt hat.

Das Scoring:
Philip Snelting 15 (3 Dreier)
Robin Formanski 11 (1 Dreier)
Sebastian Goebel  10 (2/2 Freiwürfe)
Martin Lüke 8
Marvin Hanke 8 (1/1, 1 Dreier)
Pascal Lideck 8
Ömer Kahraman 6 (2/2)
Sebastian Wanzke 4 (2/4)
Thomas Poloczek (0/2)
Moritz Pohlmann (0/2)
Hans-Werner Schapansky
Jan-Philipp Schreiner

Wir trafen 9/15 Freiwürfe (60,00 %) und begingen 13 Fouls.

Bei Oldendorf überzeugten
#5 Klipenstein mit 13 Punkten und
#7 Hoffmann mit 10 Punkten.

Sie trafen 4/10 Freiwürfe (40 %) und begingen 11 Fouls.

Und hier noch das Statement vom Coach André Walke:
"Allmählich macht sich der große Kader bemerkbar. Gott sei Dank bleiben wir ja von weiteren Verletzungen weitestgehend verschont. Als Konsequenz daraus entsteht ein leichtes Gerangel um die freien Kaderplätze, besonders auf den kleinen Positionen. Das Spiel gegen Oldendorf hat aber ganz klar gezeigt, dass wir mehr als nur 5-6 Spieler in den eigene Reihen haben, die für den Erfolg der Mannschaft sorgen können. Als Coach nennt man das glaube ich "Luxusproblem". Besonders hervorzuheben sind diesmal #2 Kahraman, #4 Lideck, #9 Lüke und #11 Goebel, die das Spiel nachhaltig geprägt haben. Aber auch unsere #7 Schapansky, der sich in der Defense aufgerieben hat und somit in der Offense nicht mehr zu Zuge kam. Eigentlich kann man jeden aufzählen, aber das sprengt den Rahmen.

Die spielfreie Zeit bis zum nächsten Spiel gegen Löhne (25.11. auswärts) wird als fürs Training sehr spannend und jeder kann sich nochmal anbieten. Niemand sollte sich aber wirklich seiner Spielzeit sicher sein. Bei einem so hochwertigen 18er Kader wird nicht immer jeder mit seiner aktuellen Rolle zufrieden sein, das ist auch einfach nicht machbar. Da muss jeder mal sein persönliches Befinden hinten anstellen und an das Team und an das große gemeinsame Ziel denken. Dennoch ziehen unterm Strich alle am gleichen Seil und was noch wichtiger ist, auch in die gleiche Richtung.
Die Kadersituation wird noch enger werden, da wir in den nächsten Tagen hoffentlich Vollzug bei einem Neuzugang aus Amerika vermelden können. Des Weiteren hoffen wir immer noch auf Verstärkungen im Center / Power Forward Bereich. Hier fehlt uns manchmal doch etwas Durchschlagskraft unterm Korb."